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Waldbauverein
Rauhberg e.V. Interessenvertretung der Privatwaldbesitzer für die Gemarkungen Wilgartswiesen, Spirkelbach, Hauenstein und Hinterweidenthal |
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Laut Aussagen des Holzmarktexperten bei der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn, Wolf-Gernot Bitter hat die Finanzkrise auch die Holzwirtschaft erreicht.
Einem Artikel der Wirtschaftsredaktion von T-Online.de zufolge sind die rosigen Jahre für die Waldbesitzer vorbei. Nach einem regelrechten Boom seit 2005 - ausgelöst durch eine florierende Baukonjunktur und steigende Öl- und Gaspreise - müssen sich Eigentümer von Forstflächen derzeit mit sinkenden Preisen für Holz abfinden. Die Verkaufspreise für Nadel-Schnittholz lägen derzeit rund sieben Prozent unter Vorjahresniveau. Dass Holz in den vorigen Jahren wegen des galoppierenden Ölpreises als Rohstoff zum Heizen immer beliebter wurde, hilft dabei wenig. Der deutsche Holzmarkt ist stark vom Baugeschäft abhängig, auch der Kollaps des Immobilienmarktes in den USA traf die Branche schwer. Etwa 65 Prozent des geschlagenen Holzes werden als Bauholz verwendet. Rund 25 Prozent sind für die Spanplatten-Industrie sowie Papier- und Zellstoffwerke bestimmt, nur zehn Prozent werden als "Energieholz" abgesetzt. Die Nachfrage werde bis auf Weiteres schwach bleiben. Viel mehr werden die Auswirkungen der Krise in 2009 erst richtig spürbar werden. Im Moment erzielen die Landesforsten dank langfristiger Verträge noch recht gute Preise. Nachdem die Erträge von durchschnittlich 41 Euro pro Kubikmeter im Jahr 2005 auf zuletzt 56 Euro in 2008 geklettert waren, wird für 2009 mit Preisabschlägen je nach Baumart zwischen zehn und fünfzehn Prozent gerechnet. Experten glauben fest an eine Erholung des Marktes. "Holz als Rohstoff liegt grundsätzlich im Trend der Zeit". Es sei jedoch nicht absehbar, wie schnell die Krise überwunden werden kann. |